In absoluter Bestform präsentierte sich Ski-Crosserin Daniela Maier vom Skiclub Urach im österreichischen Pitztal. Sie belegte in einem stark besetzten Europacuprennen Rang 1. vor der österreichischen Junioren-Weltmeisterin Sonja Gigler und vor Maiers Teamkollegin Johanna Holzmann (SC-Oberstdorf). Ebenfalls auf dem Pitztaler Gletscher nahm Daniela Maier an den internationalen österreichischen Meisterschaften Teil.  Auch hier belegte sie hinter Marielle Thompson einen herausragenden zweiten Podestplatz. Die ersten Rennen um den Weltcup folgen am 7. bis 9. Dezember im französischen Val Thorens.

Zahlreiche Teilnehmer konnte Manfred Kienzler, der erste Vorsitzende des Skiclub Urach, zur Generalversammlung des Vereins, in gewohnter Umgebung im Gasthaus Sternen begrüßen. Der Nebenraum des Gasthauses war bis auf den letzten Platz gefüllt. „Ein spannendes und erfolgreiches Jahr mit sehr viel Arbeit liegt hinter uns“, so der erste Vorsitzende. In den Bereichen, nordischer und alpiner Skisport, sowie im Radsport waren verschiedene aktive Sportler sehr erfolgreich unterwegs. Auch die sportlichen und kulturellen Veranstaltungen wurden von den Verantwortlichen des Vereins hervorragend und vorbildlich durchgeführt. Der Bericht von Schriftführerin und Geschäftsstellenleiterin Nicole Demattio, die Krankheitsbedingt nicht anwesend sein konnte, wurde von Mario Maier, dem zweiten Vorsitzenden, vorgetragen. Höhepunkt war hier sicherlich der Bericht über die Olympia-Teilnahme von Bronzemedaillen-Gewinnerin Daniela Maier im Skicross und das dazugehörige Public Viewing im Gemeindehaus in Urach, sowie der gebührende Empfang der Sportlerin in Furtwangen. Mit einem toll gestalteten Jahrbuch, konnte man das vergangene Vereinsjahr noch einmal Revue passieren lassen. Mit insgesamt 577 Mitgliedern vergrößerte sich der Verein um 34 Mitglieder. Hallentraining, Skitraining und regionale Wettkämpfe konnten im alpinen Bereich, auch wenn die Schneesituation oft knapp war, wieder stattfinden, so Sportwart Markus Straub. Höhepunkt waren hier die Olympia-Teilnahme von Daniela Maier, die Rennen um den Wälderpokal, die Vereinsmeisterschaft, Teilnahme am Regio-Race sowie das Kinderskirennen. Richtig viel Spaß hatten die Kinder auch beim erstmals durchgeführten Sommer-Kids-Camp auf dem Herzogenhorn. Auch Sportwart nordisch Konrad Kienzler konnte auf eine bewegende Saison zurückblicken. Durch den Schneefall im November konnte bereits früh auf Skiern trainiert werden. An Wettkämpfen, wie Rund um Neukirch, der VR-Talentiade in Waldau, der Vereinsmeisterschaft und dem Rucksacklauf, wurden durch verschiedene Sportler herausragende Ergebnisse erzielt. Über die Teilnahme an den Disziplinen wie, Cross Country, Marathon, Etappenrennen, Enduro, Rennrad und Gravel berichtete Sportwart Radsport Daniel Kuß. Der Nachwuchs des Vereins startete mit 27 Kindern und 98 Starts bei 12 Rennen. Im Vordergrund stand hier in erster Linie der Spaß am Sport und das erlernen der Technik. Auch die aktiven Sportler in allen Altersklassen zeigten in allen Disziplinen rund um den Radsport ihre sehr guten Leistung und konnten mit herausragenden Ergebnissen auf sich Aufmerksam machen. Über eine aktive Saison konnte auch die Jugendabteilug rund um Jan Kienzler berichten. Im Mittelpunkt standen hier die Teilnahme am Kinderskirennen mit 32 Startern, sowie die erfolgreiche Teilnahmen an der DSV-Sommer Skiolympiade, hier Messen sich Teams rund um den Nachwuchs aus ganz Deutschland. Ein positives Endergebnis brachte der Kassenbericht von Sonja Brüchig. Wichtige Einnahmen sind hier die Mitgliedsbeiträge und Spenden. Manfred Kienzler ehrte diese Jahr nachstehende Mitglieder. Für 60-jährige Mitgliedschaft geehrt wurden Reinhard Pfaff, Manfred Willmann, Albert Hättich, Barbara Heine und Christoph Hofmaier. Für 50-jährige aktive Mitgliedschaft wurde Thomas Maier mit einer Urkunde und der Goldenen Vereinsnadel geehrt. Für 25jährige Mitgliedschaft wurden Lorena Kienzler, Ferdinand Schmid, Nadine Kramar, Bernd Haberstroh, Roland Haberstroh, Judith Willmann und Angelika Winterhalder geehrt. Für die Teilnahme an Deutschen Meisterschaften wurden Matthias Bettinger und Daniel Vogt geehrt. Bürgermeister Heiko Wehrle freute sich über die Einladung zur Sitzung und lobte bei der Entlastung die Arbeit und die sensationellen Ergebnisse des Vereins. „Aller Lobens wert ist die Arbeit des Skiclubs mit und für den Nachwuchs,“ so die Worte des Bürgermeister. Bei den Wahlen wurde der zweite Vorsitzende Kurt Bärmann in seinem Amt bestätigt, Mario Maier scheidet als zweiter Vorsitzender aus. Ebenso bestätigt in ihren Ämtern wurden Kassiererin Sonja Brüchig, Sportwart alpin Markus Straub, Sportwart Radsport Daniel Kuß, Tourenwart Philipp Schuh und Jugendwart Jan Kienzler. Sportwart Nordisch Konrad Kienzler gibt sein Amt an Katharina Maier ab. Neu in die Vorstandschaft gewählt wurden als Beisitzer MTB Stefan Kienzler und als Beisitzer Nordisch Konrad Kienzler. Als Kassenprüfer rückt Manfred Willmann für Sabrina Kienzler nach. Nach dem Punkt Verschiedenes, Wünsche und Anträge gab es noch eine besondere Verabschiedung aus der Vorstandschaft. Nicht enden wollender Applaus gab es für Franz Winterhalder der nach 60-Jähriger Zugehörigkeit in der Vorstandschaft gebühren gefeiert und von Manfred Kienzler verabschiedet wurde. Er war von 1962-1974 Kassierer, von 1974-2012 Sportwart nordisch und von 2012-2022 Beisitzer nordisch. Ebenso war er Gründungsmitglied, aktiver nordischer Ski – und Radsportler, Mitgründer der MTB-Abteilung, Trainer, Betreuer, Wachser und Abholdienst. Manfred Kienzler dankte für die großen überdurchschnittlichen Dienste, Aktivitäten und Leistungen die Franz Winterhalder für den Skiclub leistete. Franz Winterhalder hat jegliche Verbandsehrungen im Verein erhalten. „Wir sind Stolz und Dankbar dich in Deinem, unserem Skiclub zu haben, herzlichen Dank für die über 60-jährige Treue und für den Einsatz für Deinen, unseren Skiclub“, so Manfred Kienzler, der erste Vorsitzende.

Eine besondere Auszeichnung durfte Daniela Maier entgegennehmen. Die Skicrosserin vom Skiclub Urach wurde für ihre hervorstechenden Leistungen in der Winter-Saison 2021/22 vom Deutschen Skiverband (DSV) mit dem „Goldenen Ski“ ausgezeichnet. Die Ehrung fand im Rahmen der diesjährigen DSV-Einkleidung in Herzogenaurach statt. Der DSV kürt jedes Jahr herausragende Leistungen der vergangenen Saison. Der „Goldene Ski“ ist die höchste Auszeichnung, die der Deutsche Skiverband an aktive Sportler vergibt.

Am 13. Mai lud der Skiclub Urach zur Generalversammlung (SC-Abend) ein, aufgrund der Pandemie wurde das Geschäftsjahr 2020/21 nachgeholt. Ausgetragen wurde die Veranstaltung in diesem Jahr beim „Sportzentrum Urach“ im gut gefüllten Festzelt auf dem Bolzplatz, wo Manfred Kienzler, der erste Vorsitzende die Gäste begrüßen konnte. „Da wir im Rückstand sind und nicht alle Veranstaltungen an separaten Terminen unterbringen konnten, gibt es heute Abend alles in verkürzter Version. Berichte über Tätigkeiten und Erfolge der Saison haben wir daher in einem Berichtsheft zusammengefasst, welches jeder gerne mit nach Hause nehmen kann“, betonte Manfred Kienzler. Schriftführerin Nicole Demattio führte mit ihrem Bericht durch das bewegende Geschäftsjahr 2020/21. Sie notierte einen Traumwinter mit besten Bedingungen für den alpinen und nordischen Skisport. Doch aufgrund der Corona Verordnungen war an ein gemeinsames alpines Training nicht zu denken, einzig im nordischen Bereich konnten die Sportler alleine und für sich trainieren. Auch Manfred Kienzler hat bei verschiedenen Behörden ergebnislos gekämpft wenigstens ein alpines Kindertraining durchführen zu können. Sitzungen der Vorstandschaft konnten nur online abgehalten werden, aber auch da wurde es dem Verein, durch die schlechte Internetanbindung in Urach, nicht leicht gemacht. Ausgeführt werden konnte, auf Weltcupebene, der Skicross auf dem Feldberg, wo der SC-Urach als Sektionsleiter tätig war, leider konnte hier aufgrund des schlechten Wetters kein Ergebnis erzielt werden. Auch Sportwart MTB Daniel Kuß konnte mit seinen Zöglingen im Frühjahr nicht ins gewohnte Training starten. Nach einigen Lockerungen ab Mitte des Jahres konnten dann doch noch einige Veranstaltungen wie zum Beispiel die DSV Sommerolympiade und das Mountainbike Rennen ausgetragen werden. Erstmals durfte Kassiererin Sonja Brüchig den Kassenstand vorlesen, bestätigt wurde die vorbildlich geführte Kasse durch die Kassenprüfer Werner Maier und Sabrina Kienzler. Für besondere Erfolge 2021 wurden nachstehende Athleten ausgezeichnet: Daniela Maier (Teilnahme Weltcup 20/21), Christin Maier (Teilnahme Deutsche Meisterschaft 2021) und Matthias Bettinger (Teilnahme Europameisterschaft 2021).Für 25 jährige Mitgliedschaft wurden Sandra Bohnet, Carsten Kromer, Markus Weißer, Svenja Bertl, Kevin Kleiser und Nathalie Scherzinger geehrt. Für 50 Jahre passive Mitgliedschaft erhielten Clemens Schuler und Gottfried Pfaff die goldene Ehrennadel. Die goldene Vereinsnadel für 50 Jahre aktive Mitgliedschaft erhielten Peter Kienzler und Werner Maier. Geehrt für 60 Jahre passive Mitgliedschaft wurden Franz-Josef Bärmann, Heinrich Bärmann und Gerda Willmann. Bernhard und Gerhard Kuß wurden für 60 Jahre aktive Mitgliedschaft geehrt. Nach Entlastung der Vorstandschaft durch Bürgermeister Heiko Wehrle wurden bei Teilneuwahlen folgende Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern bestätigt: Der erste Vorsitzende Manfred Kienzler mit Geschäftsstellenleiterin Nicole Demattio, Schriftführerin Nicole Demattio, Pressewart Claudius Kienzler, Beisitzer alpin Robin Weißer, Beisitzer Skicross Andreas Weißer, Beisitzer MTB Manuel Pfaff und Beisitzer nordisch Franz Winterhalder, Gerätewart Thomas und Nikolas Kienzler. Neu in die Vorstandschaft gewählt wurden als Beisitzer MTB Jörg Bärmann und als Jugendwart Fabian Bärmann, der die Nachfolge von Frederik Maier antritt. Eine Anpassung der Mitgliedsbeiträge wurde beim Punkt Verschiedenes, Wünsche und Anträge beschlossen. Mario Maier der zweite Vorsitzende des Vereins führte im Rahmen des nachfolgenden Winterabschlusses die Siegerehrung der Vereinsmeisterschaften alpin und nordisch der Saison 21/22 durch. Weitere Ergebnisse wurden zu nachlesen ebenfalls ausgelegt. Der dritte Programmpunkt am Abend war die Verabschiedung von Christin Maier, die ihre erfolgreiche Biathlon Karriere im Jahr 2021 beendete. Geehrt wurde sie vom zweiten Vorsitzenden Mario Maier, der ihr eine besondere Schwarzwalduhr für die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft, eine handgemalte Karikatur von Thomas Zipfel, eine Einladung mit Begleitung zum Biathlon Weltcup sowie ein Gutschein für ein Spiel des SC-Freiburg überreichen durfte. Ortsvorsteher Martin Schneider bedankte sich, im auch im Namen der Stadt Vöhrenbach, mit einem Blumenstrauß und wünschte ihr für die Zukunft alles Gute. Auch die anschließende Party im Festzelt wurde Christin Maier gewidmet wo sie gebührend von allen gefeiert wurde.

Im Rahmen um den Schwarzwälder MTB Cup 2022 richtetet der Skiclub Urach am Samstag, den 07. Mai bei bestem Rennwetter das 32. Uracher Mountainbike Rennen aus. Die Klassen der U11 bis U19 kämpfen zusammengenommen an zehn Austragungsorten im Schwarzwald um den Titel des besten Nachwuchs-Mountainbiker, in Urach stand nun der zweite Lauf der Serie auf dem Programm. Stefan Lubowitzki führte mit seiner Moderation in gewohnt professioneller Weise durch die verschiedenen Rennen. Insgesamt konnte man 141 Teilnehmer aller Klassen auf die Jagd nach dem begehrten Titel schicken, unter ihnen auch 10 Nachwuchs Athleten des ausrichtenden Vereins, wo nachstehende Ergebnisse eingefahren wurden: Schüler U11 männlich: Lutz Schmidt (Rang 11.), Matteo Kuß (Rang 13.), Elias Willmann (Rang 16.), Ben Dannecker (Rang 17.), Luca Scherzinger (Rang 19.). Schüler U11 weiblich: Pia Weißer (Rang 7.). Schüler U13 männlich: Tim Weißer (Rang 26.). Schüler U13 weiblich: Juli Schmidt (Rang5.), Mathilde Bragg-Coulthard (Rang 10.). Jugend U17 männlich: Linus Pahling (Rang 13.). Die Klassen U9 und Jünger durften sich auch in diesem Jahr wieder auf dem Pumptrack-Ride, ohne Zeitmessung und Ergebnis, austoben.Belohnt wurden sie mit einer Urkunde und der Startnummer die sie behalten durften. Mario Maier, der zweite Vorstand des Skiclub Urach lobte und bedankte sich bei Daniel Kuß und Manuel Pfaff, die für einen reibungslosen sportlichen Ablauf der Veranstaltung sorgten. Hervorheben möchte er aber auch vor allem die Leistung der über 80 Helfer aus allen Vereinen und des gesamten Ortes ohne die eine solche Veranstaltung nicht durchgeführt werden könnte.

 

Empfang für Medaillengewinnerin in Furtwangen. Skicrosserin Daniela Maier trägt sich ins goldene Buch ein.

Fans, Freunde und Familie – alle feierten sie am Samstag, den 09. April, die Bronzemedaillengewinnerin Daniela Maier in der Festhalle Furtwangen. Die Olympiadritte von Peking hatte viel Spaß beim Empfang, sie beantwortete Fragen, gab Autogramme, bekam Geschenke, dirigierte, machte Selfies und startete sogar eine Polonaise. Eingeladen haben die Städte Furtwangen, Vöhrenbach und der Skiclub Urach. Mit Bus und Fanclub reist Daniela Maier in Furtwangen an. Und es geht gleich richtig ab. Inmitten eines Fahnenmeers mit ihrem Konterfei darauf läuft die Uracher Sportlerin ein, wagt ein Tänzchen mit Mutti Brunhilde und startet mit dem Vereinsnachwuchs eine Polonaise durch die Menge, die auf der Bühne endet. Große Freude auch bei den Kindern und erste Jubelstürme der über 250 Feiernden im Saal. Moderator Stefan Lubowitzki führt bewährt mit spannenden Fragen an Daniela Maier durch den kurzweiligen Nachmittag. Die Gäste erfahren viel von der sportlichen Karriere, mit den ersten zarten Erfolgen beim hiesigen Schülercup, aber auch den Tiefen mit Verletzungspausen.“Das spannende am Skicross ist, dass man steht’s weiß, wo man steht und es gibt immer Möglichkeiten zu überholen. Mein Ziel ist, immer sauber und fair zu fahren und vor allem nicht aufzugeben“, verrät Maier. Furtwangen Bürgermeister Josef Herdner und Vöhrenbachs Schultes Heiko Wehrle begrüßen zum „interkommunalen Fest“. Herdner gratuliert der Uracherin und ist begeistert: „Das war klasse, wie du die Kinder gleich am Anfang mitgenommen hast, das sind die Stars von Morgen, diese Verbindung brauchen wir. Wir sind stolz, wie du die Saison mit einem solchen Erfolg gekrönt hast.“ „Herzlich Willkommen bei deinem Heimatverein, dem Skiclub Urach“, ruft Vorsitzender Manfred Kienzler mit lautstarker Unterstüzung der Vereinsmitglieder. Er beschreibt Maier als bodenständig, ehrgeizig, fröhlich und als eine, „die wieder Schwung in den Schwarzwälder Wintersport bringt“. Flankiert von zwei Trachtenträgern und den beiden Bürgermeistern, bedankt sich Maier in ihrem Eintrag ins Goldene Buch bei den beiden Städten für den Empfang. Manfred Kuner, Präsident des Skiverbandes Schwarzwald, verleiht Daniela Maier einen oscar für größtmögliche Fairness und bezieht sich auf Maiers Haltung und Aussagen nach dem Zielfotoentscheid. Er hat aktuelle Neuigkeiten zum Hickhack über die Bronzemedaille mit der Anfechtung der viertplatzierten Fanny Smith aus der Schweiz, wonach wohl beide Bronze bekommen. Noch einmal nimmt die Sportlerin dann den Saal mit in ihre Rennen. Über den großen Monitor flimmern die Nervenaufreibenden Rennen vom Achtelfinale bis zum legendären Finale. „Jetzt weiß ich, was ihr zuhause mitgemacht habt“, meint sie Augenzwinkernt. Die kleinen Pausen im Programm füllen die Mitglieder des Musikvereins Urach in ihren nagelneuen Uniformen. Die „Schwrzwaldmarie“ haben sie an diesem Tag Daniela Maier gewidmet. „Die Familie ist wahnsinnig stolz auf dich. Auch was wir zusammen in unserer Kindheit erleben durften und was unsere Eltern uns ermöglicht haben“, sagt Bruder Dominik. Vater Thomas ergänzt: „Das Skifahren war bei ihr halt immer irgendwo drin“. Informationen aus erster Hand gibt es vom sportlichen Leiter Skicross beim DSV,Heli Herdt. Grüße überbringen danach unter anderem Abgeordnete und Urachs Ortsvorsteher Martin Schneider. Maier bedankt sich am Ende nicht nur bei ihrem Heimatverein und dem hiesigen Skiverband für den großen Rückhalt, sondern vor allem bei ihrer Familie und ihren Fans. Symbolisch dafür übergibt sie Manfred Kienzler ein Trikot aus Peking mit Widmung und der Ankündigung, dass sie irgendwann wieder beim vereinseigenen Wälderpokal starten will, weil „des isch einfach eines der coolsten rennen überhaupt“, wie Maier es ausdrückt. Manfred Kienzler überreichte der Sportlerin und ihrer Familie zwei große Holznachbildungen der Bronzemedaille mit den Unterschriften aller Teilnehmer des Public Viewing. Professionell zapft die Uracherin am Ende des Programms das Fass mit dem Freibier an und prostete zusammen mit den Ehrengästen ihren Fans zu. Geduldige schreibt die Sportlerin danach unzählige Autogramme und erfüllt jeden Selfie-Wunsch. Für die Verpflegung der Gäste sorgten die Skiclubs Furtwangen und Vöhrenbach.

Am Sonntag, den 13. März trug der Skiclub Urach das jährlich stattfindende Kinderskirennen aus. Bei frühlingshaften Temperaturen, strahlendem Sonnenschein und durchweg noch sehr guten Schneeverhältnissen bestritten am Skilift „Kalte Herberge“ die hochmotivierten 32 teilnehmenden kleinen Athleten das Rennen. Ausgetragen wurden zwei Durchgänge, wobei der bessere von beiden gewertet wurde. Nach der Besichtigung des Laufes wurde mit der jüngsten Klasse, der Vorschule gestartet. Durchsetzen konnte sich hier Lilli Winterhalter vor Fabian Kuß und Johannes Heim. In der zweitjüngsten Klasse, der U8 gewann Hannes Kienzler vor Max Weißer und Janis Demattio. Mit der zweitbesten Zeit des Tages konnte Jaron Straub vor Pia Weißer und Livia Kienzler die Klasse der U10 für sich entscheiden. Die Klasse der U12 wurde angeführt unter absoluter Bestzeit mit 33,25 Sekunden von Tim Weißer vor Alicia Glauch und Hannah Straub. Am Ende des Rennens wurde jedes Kind mit einer Urkunde, Pokal (Platz 1-3) und Medaillen (Platz4 aufwärts) und mit einem Päckchen Gummibärchen belohnt.

Am Samstag, den 12. März ermittelte der Skiclub Urach ihre Vereinsmeister im nordischen Bereich. Start war um 16:00 Uhr auf der Thurner-Loipe. Bei besten Wetter-und Loipenbedingungen ging es für 26 Teilnehmer in allen Altersklassen um die begehrte Auszeichnung. Die Klasse U10 bis U14 starteten in der klassischen Technik mit 1 Runde (1km) und konnten mit nachstehenden Ergebnissen begeistern: U10m: Nils Bettinger (Rang 1.), Matteo Kuß (Rang 2.) und Joshua Bragg-Coulthart (Rang 3.). U10w Franziska Heim (Rang 1.) und Leonie Willmann (Rang 2.). In der Klasse U14w wurde Mathilda Bragg-Coulthart mit ihrer Leistung Vereinsjugendmeisterin. Fabian Bärmann wurde vor Linus Pahling in der Klasse der Jugend über 3 Runden in der Skatingtechnik Vereinsjugendmeister. Vereinsmeisterin der Damen über 2 Runden wurde Daniela Kuß vor Hiltrud Maier. Erdenklich knapp ging es bei den Herren zu, Luca Seng wurde in einem spannenden Sprint zum Vereinsmeister vor Matthias Bettinger und Daniel Vogt gekürt.

Ausrichter des zweiten Wertungslaufes um die Wälderpokalserie 2022 war, nach zwei jähriger Pause, der Skiclub Urach. Bei herrlichem Wetter und bestens präparierter Piste wurde am Sägenhoflift am Samstag, den 26. Februar um die besten Platzierungen gekämpft. Ausgetragen wurde ein Riesenslalom mit einem Wertungsdurchgang. Die Richtung des Laufes wurde von Streckenchef Robin Weißer vorgegeben, der die Tore steckte. Für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sorgte auch in diesem Jahr die große Helferschar rund um Sportwart Andreas Weißer, der in gewohnter Weise die Veranstaltung vorbereitete und begleitete. Ein bärenstarkes Aufgebot mit insgesamt 18 Rennläufern in allen Altersklassen schickte der ausrichtende Verein, mit nachstehenden beachtlichen Ergebnissen, selbst an den Start: U8 männlich: Max Weißer (Rang 2.), Fabian Kuss (Rang 8.). U10 weiblich: Pia Weißer (Rang 2.), Franziska Heim (Rang 7.). U10 männlich Jaron Straub (Rang 2.), Vincent Andris (Rang 4.), Ben Dannecker (Rang 7.), Matteo Kuss (Rang 8.). U12 weiblich: Lea Demattio (Rang 5.), Alicia Glauch (Rang 6.). U12 männlich: Tim Weißer (Rang 8.). Damen 31: Tina Weißer (Rang 1.). Damen 21: Sabrina Kienzler (Rang 1. und gleichzeitig Tagesschnellste der Damen) Vanessa Kienzler (Rang 2.), Lorena Kienzler (Rang 4.). Herren 41: Andreas Weißer (Rang 1.). Herren 31: Robin Weißer (Rang 1.), Patrick Kienzler (Rang 2.). Auch den Kampf um die heißbegehrte Mannschaftswertung konnte der Skiclub Urach mit Robin Weißer, Andreas Weißer, Patrick Kienzler und Sabrina Kienzler für sich entscheiden.

Am Samstag, den 12. Februar richtete der Skiclub seine alpinen Vereinsmeisterschaften aus. Nach starken Regenfällen und frühlingshaften Temperaturen anfangs der Woche ging man davon aus, dass das Event noch einmal verschoben werden muss. Doch am Skilift Sägenhof boten sich noch super Voraussetzungen für das Austragen eines Rennens. Gewertet in zwei Durchgängen mit insgesamt 25 Teilnehmern wurden die besten Läufer des Skiclubs ermittelt. Auf der harten, noch sehr gut präparierten Piste boten sich spannende Rennen und schon bald standen die Sieger fest. Pia Weißer sicherte sich den Vereinsmeistertitel der weiblichen Jugend. In der Klasse der männlichen Jugend setzte sich Kevin Kienzler durch. Vereinsmeisterin der Damen, mit der absoluten Tagesbestzeit, wurde Sabrina Kienzler. Bei den Herren holte sich Andreas Weißer den begehrten Titel.

Ein schier unglaubliches Ereignis, ja eher einer der spannendsten Krimis mit herzzerreißendem Finale bescherte Skicross-Ausnahmetalent Daniela Maier ihrem Heimatverein, dem SC-Urach. Bereits um fünf Uhr Morgens füllte sich die Gemeindehalle in Urach wo sich der Verein mit ca. 50 Zuschauer zum Public Viewing zusammenfand. Auf dem Programm stand die Qualifikation mit den anschließenden Heats und dem Finale im Skicross bei den Olympischen Spielen 2022 in Beijing. Auch Ortsvorsteher Martin Schneider sowie Bürgermeister aus Vöhrenbach Heiko Wehrle und Bürgermeister aus Furtwangen Josef Herdner liesen es sich nich nehmen dem Event beizuwohnen. Dani Maier, die Kämpfernatur aus dem Schwarzwald, die sich nach ihren Knieverletzungen aus den Jahren 2017 und 2021 immer wieder mit viel Fleiß und Ehrgeiz zurück in die Skicross-Weltspitze kämpfte, zündete bei den Rennen um die Medaillen ein wahres Feuerwerk der Gefühle. Außer Rand und Band feierten die Zuschauer ihre Athletin und brachten die Gemeindehalle in Urach zum beben. Nach fulminanten Heats boxte sich Dani Stück für Stück ins Finale. Mit Sandra Näslund (Schweden), Marielle Thompson (Kanada) und Fanny Smith (Schweiz) ging es für Daniela Maier dann im Finale um das begehrte Edelmetall. Mit einem fantastischem, spannendem und dramatischem Lauf, stand Dani den Favoriten in nichts nach und fuhr auf absoluter Augenhöhe mit, sie zählt somit absolut zurecht zu den Weltbesten Skicrosserinnen. Die 25. Jährige Furtwangerin belegt zunächst knapp hinter Fanny Smith den vierten Rang, die Enttäuschung war somit für Daniela Maier sichtlich groß. Dann wurde sie jedoch nach langem bangen und sichten der Videoprüfung auf Rang drei hochgestuft. Die Jury entschied, dass sie von der eigentlich drittplatzierten Fanny Smith behindert wurde und diese somit auf den vierten Rang zurückgestuft wurde. Bronze für Daniela Maier, dass konnte sie zunächst, in Tränen aufgelöst, nicht fassen und hielt vorerst zu ihrer Konkurrentin Fanny Smith. Doch die Entscheidung der Jury stand: Olympia Bronze für Daniela Maier vom Skiclub Urach hinter Sandra Näslund (Gold) und Marielle Thompson (Silber). Die Geschichtsbücher werden somit aufgeschlagen und ein neues Kapitel darf geschrieben werden: Daniela Maier gewinnt mit ihrer, mehr als verdienten, Bronze Medaille die erste olympische Medaille überhaupt in dieser Sportart. Auch für ihren Heimatverein dem SC-Urach ist dieses Ereignis Geschichtsträchtig und bleibt für immer unvergessen. „Das war Gewaltig“ so titelte Manfred Kienzler, der erste Vorsitzende des Vereins. Mächtig stolz auf die Leistung ihrer Tochter sind auch, völlig aufgelöst, Bruni und Thomas Maier. Heli Herdt, sportlicher Leiter Skicross vom DSV kann es kaum fassen: „Medaille fürs Team, spannender Krimi, Dani ist super gefahren, nach 4 Olympischen Spielen und zwölf Jahren ist es endlich aufgegangen“. Auch Dani Maier selbst sprach völlig aufgelöst unter großen Freudentränen: „Ich brauch noch ein paar Minuten, das war Skicross pur, ich hab vom ersten Moment an gekämpft, war erst mal baff und konnte es erst auf dem Podest begreifen“. Für den Skiclub Urach und ihren eingefleischten Fans hat sie nicht nur Bronze, sondern auch „Gold“ für ihre Fairness und als Siegerin der Herzen verdient. Die Gemeindehalle in Urach drohte vor Freude aus allen Nähten zu platzen. „Auf einen gebührenden Empfang darf sich unser „Schwarzwaldmaidle“ jetzt schon  einstellen“, so Manfred Kienzler, der erste Vorsitzende vom Skiclub Urach.

 

Mit viel Ehrgeiz und Optimismus startete Skicross Ausnahmetalent Daniela Maier vom Skiclub Urach in die Weltcup-Saison 2021/22. Schon bei ihrem ersten Einsatz im chinesischen Secret Garden sicherte sich Daniela Maier die Olympia Norm. Mit Rang acht in der Qualifikation konnte sie direkt ins Viertelfinale einziehen wo sie mit Rang zwei abschloss. Im Halbfinale verpasste sie knapp den Einzug ins Finale. Im kleinen Finale belegte sie mit einem starken Rennen Rang zwei und somit Rang sechs im Gesamtklassement. Ihre Topform bestätigte Daniela Maier auch im französischen Val Thorens wo sie in der Qualifikation die siebt schnellste Zeit hinlegte. Nach großem Schneefall wurde das Rennen für Freitag abgesagt. An den Rennen am Samstag und Sonntag fuhr die 25-jährige Furtwangerin zweimal auf Rang 13. Als einzige Frau des DSV Teams startet sie danach beim Skicross Weltcup im schweizerischen Arosa, wo sie leider bereits im Achtelfinale ausschied. Am 14. Und 15. Januar ging es für Daniela Maier weiter mit dem Skicross-Zirkus im kanadischen Nakiska. Das erste Rennen beendet sie nach einem herausragenden Lauf mit Rang zwei und sicherte sich in den darauffolgenden Heats mit Rang drei ihren ersten Podestplatz in dieser Saison. Anschließend fuhr sie am nächsten Tag bei den Heats auf Rang neun. Am Samstag und Sonntag, den 22.-23. Januar standen im schwedischen Idre Fjäll die letzten Rennen vor den Olympischen Winterspielen in Peking (4. Bis 20. Februar) statt. Hier belegte sie am Samstag Rang sieben, am Sonntag scheiterte Daniela Maier in ihrem Halbfinale denkbar knapp und holte sich mit Rang zwei im kleinen Finale letztlich den sechsten Platz. Mit ein bisschen Glück ist für Daniela Maier bei den Olympischen Spielen also alles denkbar.

Mit den Rennen um den Schwarzwälder MTB-Cup startete die Radsportabteilung des Skiclub Urach, bei bestem Biker-Wetter, unter der Leitung von Sportwart Daniel Kuß am Samstag den, 04. September in das bereits 31. Uracher MTB-Rennen. Die Klassen der U11 bis U19 kämpfen an zehn Austragungsorten im Schwarzwald um den Titel: Bester Schwarzwälder Nachwuchs-Mountainbiker. Ausgetragen wurde in Urach der fünfte und vorletzte Lauf der Serie, Pandemiebedingt konnten einige Rennen leider nicht stattfinden. Ein besonderes Highlight war auch dieses Jahr in Urach der Pumptrack für die Klasse der U9 und jünger, hier konnten alle Kinder eine bestimmte Anzahl von Runden auf dem Pumptrack ohne Zeitmessung und Ergebnis absolvieren und somit erste Rennluft schnuppern. Für alle Teilnehmer des Pumptrack Rid`s gab es eine Startnummer (welche die Kids behalten durften) sowie Sachpreise. In den verschiedenen Klassen um den Schwarzwälder MTB-Cup kämpften auch Athleten des Skiclub Urach, die nachstehende Ergebnisse einfuhren: Lutz Schmidt (U11m Rang 13.), Nils Bettinger (U11m Rang 16.), Pia Weißer (U11w Rang 7.), Tim Weißer (U13m Rang 31.), Juli Schmidt (U13w Rang 10.) und Fabian Bärmann (U17m Rang 11.). Ein großes Lob gab es von Sportwart Daniel Kuß an alle Helfer, Sponsoren, Kuchenspender, Bikern und Eltern. „Es war vor allem unter den aktuellen Umständen ein sehr gelungenes MTB-Rennen. Wir haben selten so viel positives Feedback bekommen. Die strahlenden Augen der Kinder haben gezeigt, dass es sich gelohnt hat dieses außerordentliche Bikerennen durchzuführen.“

 

Bei schönen, sonnigen Abendstunden konnte am Donnerstag, den 29.07.2021 die Vereinsmeisterschaften im Bereich Radsport/MTB durchgeführt werden. Insgesamt gingen 34 Teilnehmer/innen an den Start und kämpften um den begehrten Titel. In der Klasse U7 männlich holte sich Fabian Kuß den Sieg. Die Klasse U9/U11 männlich konnte Nils Bettinger für sich entscheiden. Bei den Mädels U9/U11 gewann Karlotta Willmann. Knapp zur Sache ging es bei den Jungs U13/15, wo sich Luck Willmann mit nur zwei Sekunden Vorsprung durchsetzen konnte. Bei den Mädels gewann Alicia Glauch. Fabian Bärmann konnte die Klasse U17/19 für sich entscheiden. Mit einer Minute Vorsprung sicherte sich Matthias Bettinger den Titel des Vereinsmeisters der Herren. Bei den Damen holte sich Daniela Kuß den Titel. In der Sonderklasse E-Bike Damen gewann Martina Weisser. Zu guter Letzt belohnten sich alle Teilnehmer noch mit einer heißen Grillwurst. Die Kinder erhielten als Belohnung eine Trinkflasche mit ihrem Namen darauf.

 

Mit einer Rekordteilnehmerzahl veranstaltete der Skiclub Villingen sein Sechs-Stunden Mountainbike-Rennen. 300 Fahrer traten in die Pedale unter ihnen auch die Starter der Kooperation von Vogt`s Bike & Ride und dem Skiclub Urach.  In der Klasse der Einzelfahrer belegte Matthias Bettinger mit insgesamt 21. Runden Rang 2. (Fahrzeit 6:05:40 Stunden). Bei der 3er Team-Wertung wurden nachstehende Ergebnisse eingefahren: Rang 7. (Christian Vogt, Sergio Martinez-Falcon, Fabian Bärmann), Rang 11. (Linus Pahling, Roland Haberstroh, Luca Seng), Rang 14. (Daniel Kuß, Dieter Willmann, Claudius Kienzler). Bei der 3er-Team mixed Wertung fuhren Heinrich, Daniel und Natalie Vogt auf Rang 2. und Brigitte Vogt, Tanja Neininger und Alex Engesser auf Rang 10. „Back to the Roots mit dem halben Skiclub Urach, der Teamspirit war genial und es hat einfach nur Spaß gemacht“, so das Fazit von Organisator Christian Vogt von Vogt`s Bike & Ride.

 

Der Skiclub Urach hat seine Generalversammlung 2020, die im November das vergangenen Jahres aufgrund der Pandemie abgesagt werden musste, nachgeholt. Die Versammlung für das laufende Jahr hofft man wie üblich durchführen zu können. Zu Beginn erwähnte Vorsitzender Manfred Kienzler, wie ungewöhnlich die Situation für den Verein ist, nicht zuletzt, weil nicht im „Sternen“ sondern in der Vöhrenbacher Festhalle getagt wird. Und dies nicht zu beginn der Wintersaison, sondern wenn in Urach die Heuernte ansteht. Berichtet wurde deshalb über das Sportjahr 2019/2020, dass bis zum März vergangenen Jahres noch ein „ganz normales Vereinsjahr“ war. Die Zeit danach war für den Verein und seine Vorstandschaft eine große Herausforderung. Ziel ist es bis heute, den Sportbetrieb weiterhin aufrechtzuerhalten und gleichzeitig die entsprechenden Rahmenbedingungen zu sichern. Im Bericht von Schriftführerin Nicole Demattio wurde deutlich, dass im Winter 2019/2020 durch großen Schneemangel viele Veranstaltungen ausfielen. Ein Erfolg war auf jeden Fall die Fasnet, bevor das Vereinsleben zum Erliegen kam. Im Bereich Mountainbike, so berichtete Sportwart Daniel Kuss, gab es daher auch keine Rennen. Man musste einige Zeit warten, bis ein Training wieder erlaubt war. Erfreulich war, dass dann die MTB-Strecke durch ein neues Geländer auf der Brücke wieder befahrbar wurde. Auch im laufenden Jahr wurde der Sportbetrieb wieder aufgenommen. Im alpinen Bereich machte vor allem Spitzensportlerin Daniela Maier in internationalen Skicross Rennen von sich reden, wie Sportwart alpin Markus Straub berichtete. Im Bereich Biathlon dagegen, so Sportwart Konrad Kienzler beendet die ebenfalls international sehr erfolgreiche Christin Maier nach zwei Verletzungen im letzten Winter, ihre sportliche Karriere. Viele Aktivitäten gab es im Bereich der Jugend, auch wenn hier nicht alle Veranstaltungen stattfinden konnten, so Jugendwart Jan Kienzler. Auch Tourenwart Philipp Schuh konnte Corona bedingt von keiner Aktivität berichten. Bürgermeister Robert Strumberger lobte das große Engagement des Vereins und nannte hier den Kinderskikurs ebenso wie die Mit-Organisation des Skicross Weltcups am Feldberg. In der aktuellen Situation sei es wichtig nach vorne zu blicken und den Menschen mit dem Sport eine Alternative zu bieten. Auf der Tagesordnung standen auch Teilneuwahlen. Auf eigenen Wunsch schied Kassier Georg Knöpfle aus, seine Nachfolgerin wurde Sonja Brüchig. In ihren Ämtern bestätigt wurden die beiden stellvertretenden Vorsitzenden Kurt Bärmann und Mario Maier, Sportwart alpin Markus Straub, Sportwart nordisch Konrad Kienzler, Sportwart MTB Daniel Kuss, Jugendleiter Jan Kienzler und Tourenwart Phillip Schuh. Geehrt wurden vom Skiverband für ihre besonderen Dienste für den Skisport, Tourenwart Philipp Schuh, Beisitzer und Trainer Manuel Pfaff, Sportwart nordisch Konrad Kienzler und die Leiterin der Geschäftsstelle Nicole Demattio. Für 60 Jahre passive Mitgliedschaft wurde Bernhard Scherzinger ausgezeichnet. Die goldene Vereinsnadel für 50-jährige lange auch aktive Mitgliedschaft erhielten Gaby Herrmann, Karl Heinz Thoma, Fritz Bärmann, Rudolf Bärmann, Bernhard Kienzler, Kurt Weisser, Gerhard Siedle, Josef Willmann, Reinhard Hättich, Erich Willmann, Hiltrud Maier und Kurt Bärmann. Für 50 Jahre passive Mitgliedschaft erhielten die goldene Ehrennadel Annette Bärmann, Ulrich Hofmaier, Ewald Kienzler und Herbert Maier. 25 Jahre als ehemalige aktive geehrt wurden Simon Kienzler, Thomas Kuss und Antonia Maier sowie für 25 Jahre passive Mitgliedschaft Miriam Heizmann, Julia Kaltenbach, Anja Kleiser, Bettina Pfaff, Dominik Scherzinger, Axel Schropp, Robert Schwörer und Felicitas Willmann.

Endlich gibt es Licht am Ende des Tunnels. Der Wiedereinstieg in den Sport hat Anfang März mit einem ersten Öffnungsschritt begonnen – weitere folgen seit Anfang Juni, abhängig vom Infektionsgeschehen. Davon profitiert auch der Skiclub Urach und bietet nachstehendes Training im Bereich Radsport an: Kinder ab ca. 6 bis 14 Jahren immer Donnerstag 17.30 Uhr, Trainer Matthias Bettinger, Daniel Kuß Jugendliche/Erwachsene ab 14 Jahren immer Dienstag, 18 Uhr Trainer Manuel Pfaff und Mittwoch, 18 Uhr Trainer Sergio Martinez Falcon. Zusätzlich machen wir für alle ab 8 Jahren immer jeden 2. Dienstag um 18 Uhr ein Vereinsübergreifendes Training mit den Vereinen Ski Club St. Märgen, SZ Breitnau, RSV Hochschwarzwald und SC Urach Ansprechpartner Sportwart Radsport Daniel Kuß.

Mit den Lockerungen der Corona Maßnahmen können die Kinder im Verein nun endlich wieder gemeinsam Sport treiben. Nicht lange gefackelt haben die Sportwarte Luca Seng (Skizunft Brend) und Daniel Kuss (Skiclub Urach) und holten Vereinsübergreifend die DSV Sommerskiolympiade am Sonntag, den 03. Juli nach Urach. Gemeinsam mit den Vereinen und ihren Kindern möchte der DSV mit sportlichen Wettkämpfen wieder Bewegung in die Skivereine bringen. So haben alle Teilnehmer mit dem abwechslungsreichen Wettbewerb die Chance sich mit einem oder mehreren Teams mit Vereinen aus ganz Deutschland zu messen und hochwertige Preise für den Verein zu gewinnen – raus aus dem Alltag und rein in das olympische Sportgeschehen. Die Leitung des sportlichen Events unterlag Isabelle Gütting vom DSV die den Kindern einen perfekten Ablauf der Veranstaltung garantierte. Sage und schreibe 47 Kinder zählten beide Vereine zusammen, die bei der sportlichen Herausforderung an den Start gingen. Fünf verschiedene Stationen (Ski Alpin, Biathlon, Nordische Kombination, Skilanglauf und Ski Cross) in den Bereichen Koordination, Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Geschicklichkeit galt es zu durchlaufen. Mit sehr viel Begeisterung gingen die verschiedenen Teams der Altersklassen von U8 – U14 auf die Jagd nach der höchsten Punktzahl. Auch „Skitty“ das Maskottchen des Deutschen Skiverbandes, (ein weißer Tiger, der die Lust und Freude am Skisport vermitteln soll), lies es sich nicht nehmen und Gratulierte den Kindern am Schluss zu ihren Leistungen. Die Medaillen, die jeder kleine Athlet bei der Siegerehrung entgegennehmen durfte, wurde zur Freude aller von keiner geringeren als Daniela Maier, dem Skicross Ausnahmetalent des Skiclub Urach, übergeben. Zum Ende des perfekt organisierten Tages konnten alle Organisatoren und Eltern in glückliche Kindergesichter schauen.

Biathletin Christin Maier vom Skiclub Urach beendet ihre aktive sportliche Laufbahn. Bereits mit vier Jahren konnte sich die Schwarzwälderin für den Skilanglauf begeistern. Christin besuchte regelmäßig, dass vom Skiclub Urach, angebotene Langlauftraining. Mit bereits acht Jahren, angespornt durch ihre zwei älteren Schwestern, die ebenfalls Biathlon betrieben haben, wuchs ihr Enthusiasmus für den Biathlonsport. Christin trainierte seit diesem Zeitpunkt regelmäßig an der Biathlonanlage in Schönwald. 2015 machte sie ihr Wirtschaftsabitur an der Robert-Gerwig-Schule in Furtwangen. Darauffolgend wurde sie von der Sportfördergruppe der Bundeswehr in Todtnau aufgenommen. Bei der Junioren-EM 2016 machte sie mit drei herausragenden Podestplätzen auf sich aufmerksam. Im Winter 2017/18 feierte sie ihr Debüt mit dem sechsten Rang in Obertillach im IBU-Cup. Ein Jahr später belegte sie bei IBU-Cup Rennen drei elfte Plätze. Bei der DM konnte sie Rang vier (Sprint) und Rang fünf (Verfolgung) für sich verbuchen. Im Frühjahr 2019 wechselte Christin Maier an den Stützpunkt Ruhpolding. Jedoch schon im Herbst des gleichen Jahres zog sie sich bei einer Trainingseinheit einen Außenbandriss im rechten Knöchel zu und viel somit für mehrere Wochen aus. Auf die Knöchelprobleme folgte eine längere Krankheitsphase, so dass die Sportsoldatin die Saison ohne einen Start frühzeitig beenden musste. 2020 entschloss sich die Schwarzwälderin zurück in ihre Heimat an den Stützpunkt Freiburg/Notschrei zu gehen. Nach ihrem Verletzungspech musste Christin Maier und ihre Trainer leider erkennen, dass ihr Körper mehr Zeit zur Erholung braucht, als wie sich das ein Profisportler erlauben kann. Somit stand der Entschluss fest, das Gewehr und den Biathlon-Profisport, an den Nagel zu hängen. Nach ihrer Leistungssportkarriere im Biathlon liegt ihr Augenmerk nun auf ihrer Beruflichen Aus- und Weiterbildung. „Vielen Dank an die Bundeswehr, an sämtliche Sponsoren, an das komplette medizinische Team, an alle Physiotherapeuten, an alle Trainer, an alle Wachsleute, an den Skiclub Urach und einfach an alle die zu meinem Erfolg beigetragen haben. Für mich war es eine unglaubliche Zeit, ich habe so viel schöne Dinge erlebt und wunderbare Menschen kennengelernt.“ So das Fazit von Christin Maier der 24-jährigen Schwarzwälderin aus Furtwangen.

 

Unter der Leitung von Andreas Weisser und Markus Straub glänzte der Skiclub Urach beim diesjährigen Skicross am Feldberg mit außergewöhnlichen Leistungen. Tag und Nacht kämpften die zahlreichen Helfer des Vereins mit vollem Einsatz am Seebuck, um das Event am Feldberg möglich zu machen. Stark Regen, Sturm und Nebel setzten der 1100 Meter langen Strecke jedoch ordentlich zu und machte es unmöglich die beiden Rennen am Samstag und Sonntag auszutragen. „Zusammen haben wir wieder einen super Job gemacht und das Event am Feldberg bestmöglich unterstützt! Es hat leider nicht sollen sein, dass die Bilder vom Feldberg in die Welt gingen. Schade, wirklich schade! Aber, das nächste Jahr kommt bestimmt und wir werden wieder parat stehen, um den SX-Weltcup am Feldberg bestmöglich zu unterstützen.“ So das Fazit von Sportwart alpin Andreas Weisser. Auch das Orga-Team vom Feldberg war voll des Lobes unter anderem auch für den Einsatz des SC-Urach: „Ihr seid die besten Volunteers, die man sich wünschen kann und wir sind immer wieder von neuem überwältig, wie ihr euch alle für den Weltcup Feldberg 2021 einsetzt! Egal bei welchem Wind und Wetter, ob Tags oder nachts…Dafür sind wir euch unheimlich dankbar!“ Die Badische Zeitung schreibt: „Besser kann man es nicht machen“. „Der Skicross Weltcup auf dem Feldberg kann auch in Corona-Zeiten auf engagierte Helfer im Ehrenamt zählen“.

Skicross Ausnahmetalent Daniela Maier (SC Urach) setzt sich ihren bislang größten Stern an ihren privaten Skicrosshimmel. Mit einem beherzten und fulminanten Rennen belegte sie im französischen Val Thorens eine Woche vor Weihnachten sensationell den zweiten Podestplatz. Im Finallauf musste sich Daniela Maier alleinig von der Österreicherin Katrin Ofner geschlagen geben, Marielle Thomson aus Kanada verwies die 24-jährige Bundespolizistin aus Furtwangen auf Rang 3. Schon bei den Rennen um das Viertel- und Halbfinale konnte man erahnen, dass es für Daniela Maier richtig gut läuft. Sie konnte alle Mitbewerberinnen hinter sich lassen und abgeklärt in das Finale einziehen, wo sie dann mit Rang 2. belohnt wurde. Im Gesamtweltcup wird sie nun auf dem hervorragenden Rang vier geführt. Mit der Weltcuppause bis Mitte Januar freut sich die talentierte Skicrosserin besonders auf ihren Heim-Weltcup am Feldberg, wo auch der Skiclub Urach als Unterstützung vor Ort sein wird.